Warum Wärmedämmung am Dach?

Haben Sie sich schon einmal Gedanken über die Wärmedämmung am Dach gemacht?
Falls nicht, wird es höchste Zeit!
Das Dach erstreckt sich bei den meisten Häusern über eine erstaunlich große Fläche, was durch die spitz zulaufende Form bedingt wird. Natürlich geht dadurch dann auch erstaunlich viel Wärme verloren, was Sie durch eine effektive Isolierung verhindern können.
Sie sparen damit also Heizkosten und senken auch Ihren Energieverbrauch.
Mit etwas Glück wird Ihnen, je nach Versicherung oder Vermieter, ein Teil der Kosten abgenommen, da die Dämmungsmaßnahmen zur Modernisierung gehören und inzwischen auch von diversen Umweltrichtlinien, so beispielsweise der Energieeinsparungsverordnung von 2009, vorgeschrieben werden. Dies betrifft aber nicht alle Häuser, aber dennoch sollten Sie sich schnellstmöglich informieren. Banken wie zum Beispiel die KfW stehen Ihnen mit Krediten zur Seite.
Selbst wenn Sie die Kosten komplett selber tragen, werden sich die Dämmungsverbesserungen am Dach innerhalb weniger Jahre dank deutlich sinkender Heizkosten rentieren. Idealerweise kümmern Sie sich danach auch noch um eine Modernisierung des Heizsystems (das Dach sollte zuerst in Angriff genommen werden), um so Ihr Haus zum Null-Energie-Haus zu machen.
Die durchschnittlichen Kosten für eine Wärmedämmung des Dachs liegen bei etwa 100 Euro pro Quadratmeter.

Die Wärmedämmung am DachWie die Wärmedämmung am Dach realisieren?

Das am häufigsten genutzte Material zur Dachisolierung ist Mineralwolle, die als effektivster Wärmeleiter gilt. Wenn Sie allerdings vor dem Problem stehen, dass Ihr Wohnraum begrenzt ist und Sie gerade im Dachbereich möglichst wenig Platz verlieren wollen, gibt es stets auch andere, platzsparendere Möglichkeiten, die Wärmedämmung zu realisieren.
Sollten Sie kein ausgebildeter Wärmetechniker sein, so empfiehlt es sich, Profis für diese Arbeit zu engagieren. Dabei ist es wichtig, sich vorher von unterschiedlichen Firmen einen detaillierten Kostenvoranschlag geben zu lassen und so auch mithilfe von Erfahrungsberichten den idealen Dachdämmer herauszufinden.
Auch sollte vor Beginn der Wärmedämmung am Dach genau besprochen werden, wie lange die Arbeiten dauern werden, damit Sie gegebenfalls eine Zeit lang umsiedeln können.
Weiterhin sollte geklärt werden, ob es auch reicht, nur die Geschossdecke isolieren zu lassen. Dies variiert von Haus zu Haus, aber Sie erfüllen die Richtlinien auch durch die Dämmung der obersten Geschossdecke.
Besonders wichtig ist der Dämmstoff, der natürlich schimmel- und pilzresistent sein muss und die verschiedenen Jahreszeiten mit ihren unterschiedlichen Wärmeeinflüssen gut vertragen können sollte.
Auch hier empfiehlt sich die professionelle Beratung.

Welche Arten der Wärmedämmung am Dach gibt es?

Profis unterscheiden zwischen drei verschiedenen Arten, den Dachstuhl zu dämmen und somit vor Wärmeverlust zu schützen.
Bei der sogenannten Zwischensparrendämmung liegt das Dämmmaterial, wie der Name bereits sagt, zwischen den einzelnen Dachsparren und ragt nicht über diese hinaus. Dieses Vorgehen ist üblich, wenn Ihr Dachgeschoss ausgebaut ist.
Denkbar ist in diesem Fall ebenfalls die Aufsparrendämmung, bei der die Dämmung von außen auf den Dachsparren liegt, sich somit zwischen Dachziegeln und Sparren befindet
Sollte Ihr Dachgeschoss nicht ausgebaut sein, ist es am sinnvollsten, sich für die Untersparrendämmung zu entscheiden, bei der die Dämmung sich unten an die Dachsparren anschmiegt. Diese Variante kann in manchen Fällen die Zwischensparrendämmung ergänzen.

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