Unkraut im Rasen – effektiv beseitigen – So gehts

Unkraut vergeht nicht

Diese platte Wahrheit kommt jedem Gärtner und Rasenbesitzer im Frühling immer wieder neu zu Bewusstsein.
Bestimmte Unkräuter zeigen bestimmte Mängel des Bodens an:
So deutet starkes Auftreten des Ackerschachtelhalmes auf Kalkmangel und der Breitwegerich deutet auf zu sehr verdichteten Boden hin, dem es an Luft mangelt. In beinahe allen Bereichen des Gartens wird es über die Zeit Gewächse geben, die man eigentlich gar nicht will. Diese Wild- und Unkräuter kann man an bestimmten Stellen sogar stehen lassen und sich an ihren Reizen freuen, werden allerdings den Gartenpflanzen Nährstoffe, Wasser und Raum entzogen oder sie werden einfach überwuchert, sollte man ihnen mit geeigneten Maßnahmen zu Leibe rücken. Quecken, Brennnessel, Löwenzahn und Giersch sowie die besonders schnell blühenden Unkräuter wie Vogelmiere und Vogelknöterich müssen konsequent bekämpft werden, wenngleich dies eine nie endende Arbeit im Garten ist. Die Ackerdistel und die Zaunwinde gehören zu den ganz besonders hartnäckigen Unkräutern, sie müssen immer wieder gejätet und ausgestochen werden.

Der grüne Rasenteppich

Rasen breitet sich wie ein grüner, weicher Teppich über verschieden große Flächen des Gartens aus und sorgt damit für ruhige Übergänge und eine optische Erweiterung zwischen bunten Gartenteilen.
Der Rasenfläche schenken die Gärtner immer wieder besondere Aufmerksamkeit.
Zierrasen soll durch einen gleichmäßigen, dichten Flor das Auge erfreuen, er wird aus feinblättrigen, sattgrünen Gräsern bestehen, die weniger trittfest sind. Rasenflächen zum Ausruhen, Spielen und Herumtollen sind robust, schön und strapazierfähig. An die Wasserversorgung und den regelmäßigen Schnitt stellt der Rasen insgesamt besondere Ansprüche, um das gewollt einheitliche Bild beizubehalten. Unkraut muss immer wieder konsequent ausgestochen und gejätet werden. Die dritte sehr umweltfreundliche Art der Unkrautvernichtung ist das Hacken.
Wichtig ist das Düngen der Rasenflächen. Dadurch werden starke und gut entwickelte Gräser erzeugt, die dem Unkraut Paroli bieten können. Das regelmäßige Mähen arbeitet ebenfalls gegen die ungwollten Pflanzen, weil es fast immer in die Höhe wachsen will.

Ein Spezialdünger kann Wunder wirken

Zusätzlich ist Rasendünger verfügbar, dem Unkrautvernichter beigemischt ist. Diese Spezialdünger bringt man zwischen Mai und August aus.
Bestimmten Unkräutern rückt man allerdings nur durch das Ausstechen der Wurzeln nachhaltig zu Leibe. Lange Pfahlwurzeln werden konsequent ausgestochen. Es gibt im Fachhandel auch speziellen Rasenunkrautvernichter, der nach den Angaben der Hersteller bis zu 70 Arten von Unkräutern sicher vernichtet. Diese Mittel sind durch Spritzen und Gießen auszubringen, dann trocknen sie die Unkräuter einfach aus. Hauptwirkstoffe dieser modernen Mittel gegen das Kraut sind organische Säuren. Bei der Anwendung richtet man sich nach den Vorgaben der Hersteller.
Gut versorgter Rasen unterdrückt den Unkrautwuchs, das Mähen im zwei- bis dreiwöchigen Turnus tut sein Übriges.
Gejätet werden muss, bevor die Unkräuter zu blühen beginnen und sich dann selbstständig immer weiter aussäen. Den Grasschnitt lässt man einige Stunden anwelken, um seinen Feuchtigkeitsgehalt zu senken, dann kann er auf den Kompost. Die gejäteten, Samen tragenden Unkräuter aber gehören nicht auf den Kompost, denn man würde das Übel unter Umständen zusammen mit der gereiften Komposterde im Garten verbreiten.

Wachsam sein!

Überall im Garten wächst Unkraut. Ein unkrautfreier Rasen bleibt dies nur kurze Zeit, wenn der Wind ständig Unkrautsamen aus anderen Gartenecken verstreut. Unkrautbekämpfung ist eine ganzjährige Gartenarbeit. Man kann es weghacken, was den Boden zusätzlich lockert. Man kann es durch Mulchen unterdrücken oder mit handelsüblichen Vernichtungsprodukten bekämpfen.
Unkraut jätet man und sticht es mitsamt der Wurzel aus. Hier können Sie nachlesen wie man den Rasen richtig vertikutiert.

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